Sonntag, 8. Juli 2012

Taboulé

Es ist zwar zur Abwechslung nicht so schwül, aber wer konnte das schon vor dem Wochenende wissen und daher gibt es heute trotzdem leichte Küche. Zu dem Taboulé hatten wir heute gebratene Hühnerbruststreifen.

Zutaten:
1 Tasse Couscous
1 Salatgurke
2 Tomaten
1 Zwiebel
3 Zweige Minze
3-4 Zweige glatte Petersilie
3 EL Olivenöl
Saft einer Zitrone
Salz, Pfeffer, Curcuma, Zucker

1 Tasse Couscous mit 2 Tassen Brühe in einer Schüssel zubereiten und quellen bzw. anschließend auskühlen lassen.

Salatgurke schälen und in grobe Streifen hobeln. In ein Sieb geben, leicht salzen und abtropfen lassen.
Tomaten grob hacken, dabei den Strunk immer entfernen. Zwiebel fein hacken.

Minze und Petersilie waschen, Blätter abzupfen. Fein hacken.

Öl mit Zitronensaft mischen, mit Salz, Pfeffer und Curcuma würzen. Je nach Intensität des Geschmacks von Öl oder Zitronensaft muss hier ggf. ausgeglichen werden. Deshalb sollte man hier mal abschmecken, ob Saft und Öl im Gleichgewicht sind. Dann noch eine Prise Zucker hinzugeben.

Kräuter und Zwiebel in das Dressing einrühren und ziehen lassen, bis der Couscous ausgekühlt ist.

Dann Gurke, Tomate, Couscous und Dressing mischen.

Guten Appetit!

Sonntag, 16. Januar 2011

Zitrus-Schweinchen mit Linguine

Im Winter finde ich den Zitrus-Geschmack sehr angenehm und freue mich dann automatisch gleich wieder ein kleines bisschen mehr auf die warmen, sonnigen Tage.

  • 250 Linguine
  • 250 g Schweinegulasch
  • 1 Zehe Knoblauch
  • Schale von einer Zitrone
  • halber Bund Petersilie
  • ca. 100 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer, Olivenöl
Linguine werden nebenbei gekocht ;-)
Schweinegulasch ggf. noch einmal mundgerecht nachschnippeln und mit Pfeffer würzen. In Olivenöl kurz scharf anbraten, dann bei mittlerer Hitze ein wenig weiter braten. Knoblauch in kleine Stücke schneiden und dazu geben. Zitronenschale mit dem Sparschäler abziehen und die Streifen in die Pfanne dazu. Petersilie grob hacken und ab in die Pfanne.

Wer im Schnippeln einigermaßen fit ist, kann die vorgenannte Reihenfolge genau so einhalten. Wer sich nicht so sicher ist, sollte vorher schnippeln, die Zutaten aber in Abstand von ca. 5-8 Minuten einwerfen.

Nun mit Sahne ablöschen, mit Salz und Pfeffer abschmecken, aufkochen lassen und dann bei niedriger Hitze im geschlossenen Topf noch ein paar Minuten ziehen lassen.
Jetzt kommen die Nudeln in die Pfanne dazu und werden nochmal kurz in der Soße aufgewärmt (ggf. nochmals auf mittlere Hitze hoch drehen).
Beim Anrichten macht sich ein bisschen Petersilie ganz hübsch.

Guten Appetit!

P.S.: Das schmeckt auch am nächsten Tag aufgewärmt ganz lecker.

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Rote-Beete-Risotto

Ein bisschen ungewohnt fühlt es sich hier noch an, Sohnemann hat mir ein neues Plätzchen gebaut. Ich muss mich noch ein wenig orientieren und hoffe, dass ich hier genauso gut klar komme ;-)

Unser Risotto des Tages ist ein wenig ungewöhnlich, aber auch recht zügig zu machen.

  • 300 g Risotto-Reis
  • 200 g Rote-Beete (halbe Packung der Vakuum-Verpackten)
  • 1 kleine Zehe Knoblauch
  • 2 Schalotten
  • Olivenöl
  • 20 g gehackte Walnüsse
  • 20 g Parmesan
  • 500 ml Brühe
  • 100 ml Weißwein
  • Salz, Pfeffer, Rosmarin (gemahlen)

Nicht vergessen: Risotto ist ein sehr geselliges Essen, es mag nicht allein gelassen werden und braucht vieeeeeeeeeel Aufmerksamkeit.

2 Knollen Rote Beete fein würfeln, die Walnüsse ggf. hacken und den Parmesan reiben.

2 EL Öl auf mittlere Hitze bringen. Schalotten fein würfeln und andünsten. Knoblauch fein würfeln und auch dazu geben. Dann Risottoreis kurz mit anbraten.

Mit dem Weißwein ablöschen und schon kommt der anstrengende Teil ;-) – das fast ständige Rühren, denn jetzt wird immer so viele heiße Brühe (das ist ernst gemeint!) hinzu, dass man das Risotto gut umrühren kann, aber nichts anbrennt. Immer und immer wieder macht man das bei geringer bis mittlerer Hitze.

Wenn der Reis so weich, wie gewünscht ist, muss es schnell gehen.

Erst wird die Rote Beete eingerührt (ein wenig Brühe nicht vergessen!). Die Rote Beete muss jetzt warm werden. Lustig ist die Färbung jetzt langsam. Ggf. auch hier noch 1-2 Mal Brühe nachschütten. Wenn die Rote Beete warm genug ist, wird mit 1 TL Rosmarin gewürzt. Gut durchrühren.

Jetzt Walnüsse und Parmesan rein, kurz ziehen lassen und mit geschlossenen Deckel auf einer anderen Herdplatte kurz ruhen lassen.

Dazu hatten wir noch einen einfachen Tomatensalat und fanden es total lecker!

Sonntag, 17. Oktober 2010

Scharfer Linseneintopf mit geräucherter Bratwurst

Es ist wieder kalt geworden. Dafür haben die Deutschen die Eintöpfe erfunden ;-) ... und die helfen auch gegen den ersten November-Blues, der diesmal schon im Oktober ansteht. Sehr wirkungsvoll ist ein Eintopf, der von innen wärmt ... und notfalls auch noch am nächsten Tag, wenn es am Örtchen noch ein wenig kühl sein könnte ;-)

  • 200 g Linsen
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Pfefferschote (rot bietet sich an)
  • 500 ml Brühe und ggf. noch ein wenig Wasser
  • 200 g Möhren
  • 200 g geräucherter Bratwürstchen, Mettenden tun es natürlich auch
  • weißer Pfeffer
  • ein wenig gehackte glatte Petersilie zum Drüberstreuen
Fett in einem Topf erhitzen (mittlere Hitze), Chili hacken und anbraten. In der Zeit die Frühlingszwiebeln putzen und in Ringe (ca. 1 cm breit) schneiden. Rein damit. Knoblauchzehe grob hacken und auch hinein.
Wenn die Frühlingszwiebeln welk erscheinen, kommen die Linsen rein. Mehrfach durchrühren. Mit der Brühe aufgießen.
Auf mittlerer Hitze mit dem Deckel drauf garen lassen. Nach 20 Minuten kommen die geputzten und in Scheiben geschnittenen Möhren hinzu. Nach weiteren 10 Minuten noch mal schauen, ob nicht noch Wasser nachgeschüttet werden muss. Ab jetzt kommt keine Brühe mehr rein, weil die Würstchen doch sehr salzig sind.
Wenn die Linsen schön weich sind, werden die Würstchen in 1cm dicke Scheiben geschnitten und in den Eintopf geworfen. Kurz erwärmen und ggf. noch mit ein bisschen Pfeffer abschmecken.
Fertig! ... mit ein wenig gehackter glatter Petersilie servieren.

Sohnemann hat sich zwei Schüsseln gegönnt ... und viel besser war ich auch nicht ;-)

Sonntag, 29. August 2010

Warmer Bohnensalat mit Speck

Auf dem Markt springen immer die Gemüse herum und man denkt, dass sollte auch mal wieder auf dem Tisch. Gestern gab es die ersten Prinzessbohnen (auch wenn ich die Bobby-Bohnen lieber mag). Da musste doch was gemacht werden.

  • 500 g frische Prinzessbohnen und etwas Bohnenkraut
  • 150 g Speck
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Öl, 2 EL Essig
  • Salz, Pfeffer, Kräuter der Provence
Bohnen putzen (sprich die welken Spitzen abschneiden) und zusammen mit dem Bohnenkraut in Salzwasser kochen. Das dauert so etwas 30 Minuten bei mittlerer Hitze. Ich koch das Zeug mittlerweile lieber ein wenig langsam, denn dann kann ich den mir angenehmen Garpunkt genauer abpassen ;-)
In der Zwischenzeit Speck fein würfeln (Kantenlänge ca. 0,5 cm), Zwiebel würfeln.
Öl in der Pfanne erhitzen (mittlere Hitze), Speck anbraten und ein wenig kross werden lassen. Zwiebeln dazu und mitbraten, bis sie ein klein braun an den Rändern werden. 1 TL Kräuter der Provence dazu, durchrühren und ab in die Schüssel. Kurz abkühlen lassen.
Jetzt kommt der "Geschmackssache"-Teil ;-)
2 EL Essig dazu (ich habe einen sehr milden dazu), und soviel Wasser dazu, dass es angenehm würzig schmeckt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Bohnen sind mittlerweile sicher fertig. Wasser abschütten, ab in das Dressing, umrühren und noch ein wenig ziehen lassen. Nach dem zweiten Umrühren ggf. noch mal Nachwürzen.

Ein leckerer Abendsalat, der auch zu Kurzgebratenen schmeckt.

Samstag, 28. August 2010

Zwetschgenkuchen vom Blech mit Zimtstreusel

Nun komme ich endlich dazu, den Kuchen hier zu verewigen. Gott sei Dank habe ich diesmal die Zutaten gleich notiert, so dass ich das nicht erst Monate später wieder so hinbekomme ;-)

Hefeteig
  • 500 g Mehl
  • 30 g frische Hefe
  • 100 g Butter
  • 5 EL Zucker
  • 2 Eier
  • 200 ml Milch
  • 1 Prise Salz
Belag
  • 1 kg Zwetschgen
Streusel
  • 200 g Mehl
  • 150 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • 2 EL Zimt
Erst der Hefeteig. Milch auf handwarm erwärmen. Hefe, Butter, Eier, Zucker unterrühren. In der Schüssel mit dem Mehl eine Kuhle formen und Milchmischung hinein. Mit ein wenig Mehl vermengen und 10 Minuten gehen lassen. Dann zum Teig kneten und 20 min gehen lassen. Mit den Finger einstechen, damit genug Luft in den Teig kommt und weitere 20 Minuten gehen lassen.
Während dem Gehenlassen werden die Zwetschgen entsteint und so halbiert, dass die beiden Hälften noch aneinader haften.
Außerdem werden die Streuselzutaten in einer Schüssel verknetet. Kleiner Warnhinweis: Zimt kommt wunderbar hinter die Fingernägel und hinterlässt "hübsche Flecken", die sich nicht ohne weiteres wegschrubben lassen. Also ggf. Handschuhe nutzen.
Teig nach dem gehen auf einem Blech mit Backpapier gleichmäßig verteilen. Zwetschgen auflegen, Streusel darüber verteilen.
Bei ca. 180 Grad im vorgeheiztem Backofen ca. 45 Minuten backen.

Empfehlung: Der Genuss am selben Tag nach dem Backen ist empfehlenswert. Wenn der Kuchen länger steht, saugen sich die Streusel voll und sehen ein wenig matschig aus, was dem Geschmack aber überhaupt keinen Abbruch tut.

Ich fand das Ding superlecker!!

Sonntag, 8. August 2010

Ricotta-Kartoffelpürree

Ein Experiment, das es auf Anhieb in die persönliche und vor allem Sohnemannsche Hitliste geschafft hat.

  • 400 g Kartoffeln
  • 150 g Ricotta
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  • 100 ml Sahne
  • Butter
  • Salz, Pfeffer
Kartoffeln schälen, vierteln und in Salzwasser kochen bis die Kartoffeln sehr weich sind. Wasser abschütten und ein Stück Butter dazu. Jetzt stampfen. Sahne und Ricotta untermischen. Schnittlauch in Röllchen schneiden und mit dem Pürree mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Superlecker!!

Salbei-Putenröllchen

Etwas Feines für die warmen Tage ...

  • 3 Putenschnitzel
  • 1 halber Bund Salbei
  • getrocknete Tomaten (nicht in Öl!)
  • 12 Scheiben Bacon (oder 6 Scheiben roher Schinken)
  • Salz und Pfeffer
  • Öl zum Ausbraten
Schnitzel teilen und plätten (Ich lege die zwischen Frischhaltefolie und nutze mein Nudelholz, aber auch Töpfe sind geeignet). Schnitzel salzen (wenig wegen Speck und der getrockneten Tomaten) und pfeffern. Salbei waschen und Blätter zupfen.
Jedes Schnitzel nun mit einer Tomate (ggf. auf Schnitzelgröße zurecht schneiden) und 2-3 Salbeiblättern belegen und rollen. Dann in zwei Scheiben Speck fest einrollen.
Putenröllchen kurz von allen Seiten anbraten.
Beim Ausbraten darauf achten, dass das jeweilige Speckende zurück angebraten wird. Damit hält das Röllchen ohne irgendwelche Hilfsmittel.
Dann für ca. 10 Minuten bei 150 Grad in den Backofen.

Lecker!!

Gorgonzola-Soße z.B. zu Tortellini

Heute mal wieder etwas aus der Kategorie "wie-überfresse-ich-mich-richtig". Wenige Dinge sind dazu besser geeignet als eine Gorgonzola-Soße

  • 150 g Gorgonzola
  • 2 Schalotten
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 EL Butter
  • 200 ml Sahne
  • 1 cl Weißwein
  • ein wenig Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer (weiß)
Butter schmelzen. Darin Schalotten und Knoblauch andünsten bis diese glasig sind. Mit Weißwein ablöschen und kurz aufkochen lassen. Sahne hinzu und nochmals leicht aufkochen. Gorgonzola entrinden und ein wenig zuerdrücken. Dann in die Soße hinein. Mit Salz (sehr vorsichtig!), Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Wir hatten die Soße zu Tortellini.

Freitag, 23. Juli 2010

Walnuss-Risotto

Risotto kochen ist die sinnliche Begleitung des Rundkornreis in die cremige Form. Das Risotto mag Einsamkeit überhaupt nicht, daher: Nur wer die ganze Zeit am Herd bleibt, kommt zum Erfolg.
Aber unter uns: Es lohnt sich.

  • 200 g Risotto-Reis (Rundkornreis)
  • 1 Schalotte
  • 100 ml Weißwein
  • ca. 500 ml Brühe
  • ca. 40 g Walnusskerne
  • 2 EL Butter

Die Schalotte fein würfeln und in der Butter andünsten. Wenn die Schalotte glasig ist, den Reis kurz andünsten. Jetzt mit Weißwein ablöschen. Auf mittlerer Hitze geht es weiter, eher ein bisschen weniger Hitze, als zu viel. Reis braucht Zeit!

Und nun beginnt der mühevolle Teil ;-), den ich aber sehr genieße - jedes Mal: Rühren, rühren, rühren.
Immer wenn nun die Flüssigkeit zu wenig wird, ein wenig Brühe hinzu, so das der Reis immer mit ein wenig Flüssigkeit bedeckt ist. Das ganze dauert bei mir so ca. 30 min, bis der Reis gar ist (Sohnemann mag den Reis fast matschig).

Zwischendurch die Walnüsse fein hacken. Die Stücke sollten nicht wesentlich kleiner als die Reiskörner im Ursprungszustand sein.
Wenn der Reis den gewünschten Gargrad erreicht hat. Nüsse untermischen und ca. 5 Minuten ziehen lassen.

Fertig!!! ... total lecker ... zur Zeit mein Lieblingsgericht!

P.S.: statt der Walnüsse geht auch Safran, Parmesan oder Bärlauch ... oder ... oder ... oder ...