Freitag, 5. Februar 2010

Sauerkrautauflauf mit Nürnberger Würstchen

Wieder mal wenig Zeit zum Kochen, aber Sauerkrauthunger ... was tun?

Diese Variante hat mich heute total begeistert.2 Zwiebeln
  • 300 g Kartoffeln
  • 1 Dose Sauerkraut (ca. 400 g)
  • 4 Scheiben Schinken
  • Sonnenblumenöl, Salz, schwarzer gemahlener Pfeffer, Kümmel (ganz), Oregano
Kartoffel grob reiben, Sauerkraut abtropfen lassen.
Öl in einer Pfanne auf mittlere Hitze erhitzen, Backofen vorheizen. Zwiebel würfeln und im Öl langsam braten. Wenn die ersten Ränder braun werden 1 gehäuften TL Kümmel und 1 TL Oregano hinzufügen und mitdünsten lassen (rühren nicht vergessen, weil so entfalten beide Gewürze brodelnderweise ihr Aroma!).
Kartoffel hinzufügen und kurz mit anbraten. Salzen und pfeffern.
Mischung in Auflaufform geben.
2 EL Öl in die Pfanne, Würstchen kurz anbraten, so dass sie leicht gebräunt sind und dann auf der Zwiebelmischung verteilen.
Sauerkraut gleichmäßig darauf verteilen, mit Schinken bedecken (damit trocknet der Auflauf nicht aus!).
Ab in den Backofen und ca. 20 min überbacken (bis der Schinken knusprig ist).

... und schon ist das ganze fertig. Mit ein wenig scharfen Senf anrichten, denn dann schmeckt das ganze (zumindest mir) wirklich genial.

Guten Appetit!!

Sonntag, 24. Januar 2010

Parmesan-Schnitzel mit Orangen-Möhren

Für die Schnitzel
  • 3 Schweineschnitzel
  • 150 g Parmesan
  • 80 g Mehl
  • 1/2 Bund Thymian
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1/2 Bund Rosmarin
  • Salz und Pfeffer
  • ein wenig Öl zum Anbraten
Für die Möhren
  • halbes Kilo Möhren
  • 1 unbehandelte Orange
  • 1 EL Honig
  • Salz und Pfeffer
  • 50 g schwarze Oliven
  • 20 g Butter
Schnitzel in drei Teile schneiden und Pfeffern. 3 EL Öl in eine beschichtete Pfanne gießen, Rosmarinzweige und Knoblauch (geviertelt) in noch kaltes Öl legen. Backofen auf 200 Grad vorheizen. Pfanne erhitzen. Thymian zupfen, Parmesan hobeln. Parmesan, Thymian und Mehl sowie ein wenig Salz und Pfeffer in einer Schüssel verkneten und zu Streusel verarbeiten.

Währenddessen Möhren schälen, halbieren und in ca. 0,5 cm breite Scheiben schneiden. Schale der Orange abreiben und Saft auspressen. Butter im Topf erhitzen und aufschäumen (bis der Schaum ein wenig braun wird). Möhren andünsten.

Schnitzel pfeffern und im heißen Öl anbraten. Kurz bevor beide Seiten leicht gebräunt sind, salzen. Gesamten Pfanneninhalt (inkl. Rosmarin und Knoblauch) in eine Auflaufform geben, mit dem Streusel komplett bedecken. Ab in den Ofen.

Zu den Möhren nun die Orangenschale geben und kurz mitdünsten. Dann mit Orangensaft ablöschen, salzen, pfeffern und bei geringer Hitze weiter köcheln lassen.

Oliven (ggf. noch entsteinen) vierteln.

Wenn die Streusel anfangen leicht braun zu werden, die Oliven zu den Möhren geben und kurz mit dünsten.

Und nu ist alles fertig. Schnitzel und Möhren auf dem Teller anrichten. Wir fanden das superlecker!!

Donnerstag, 21. Januar 2010

Zwiebelhühnchen

Nach einigen Wochen Standard-Kochen und auch einigen misslungenen Experimenten heute mal wieder eine Erfolgsmeldung. Am äußeren Erscheinungsbild werde ich nochmal arbeiten (Fehl-Experimente stehen zu befürchten), aber der Geschmack ist klasse.

  • ca. 400 g Hühnerbrustfilets
  • 50 g geröstete Zwiebeln (Fertigware)
  • Parmesankäse
  • Sojasauce, Honig, Sonnenblumenöl, grober Pfeffer
Auflaufform mit Öl ausstreichen. 4 EL Sojasoße, 1 EL Honig, 1 TL grober Pfeffer mischen zu einer Marinade. Hühnerfilet in der Auflaufform verteilen, mit der Marinade begießen, mit Zwiebeln bedecken. Schließlich den Parmesan hobeln und die Oberfläche komplett bedecken.
Ab in den vorgeheizten Ofen bei ca. 200 Grad backen. Nach ca. 20 Minuten (der Käse sollte nun ein paar braune Flecken haben und eine harte Kruste bilden) rausnehmen und kurz abkühlen lassen.
Wir haben das zusammen mit Safran-Reis genossen. Wir fanden das sehr lecker.

Sonntag, 22. November 2009

Gelber Obstsalat

Das Wetter ist trübe, die letzten bezahlbaren Exoten sind auf dem Markt zu haben. Folgende Mischung haben wir uns heute gegönnt

  • 1 geschälte Kaki (auch Sharonfrucht genannt)
  • 1 Mango geschält
  • 1 halbe Dose geschälte Pfirsiche
  • Vanillinzucker
Obst fein würfeln. Ca. 200 ml von dem Pfirsichsaft zusammen mit dem Obst in eine Schüssel. Dazu noch ein Päckchen Vanillinzucker. Mischen und kurz ziehen lassen.
... und wenn es keine Kinder im Haus hat: Rumaroma oder ein kleiner Schuss Rum ... damit wird es gleich warm ums Herz ;-)

Was ich gerade gelernt habe: Die Kaki gilt in Japan als Herbstfrucht. In Ostasien wird sie vor allem im Oktober und November geerntet.

Feta-Not-Dip

Es kam wie es kommen musste: Die Kartoffelwedges mit Thymianöl sind schon im Backofen. Der gekaufte Rahmjoghurt hat Traubenzucker drin (ich hab das Schild übersehen), der Quark aus dem Kühlschrank hat das zeitliche gesegnet. Und nu? Wegdes ohne Dip ... undenkbar! Notlösung probiert und für lecker befunden!

  • 1 Packung Feta (200 g)
  • 1 Schale Philadelphia (200 g)
  • 150 - 200 ml Sahne
  • 2 EL Zitronensaft
  • schwarzer Pfeffer
Feta in einer Schüssel zerbröseln, Philadelphia dazu. Nu Sahne dazu und zur Creme rühren. Je nach Beschaffenheit des Fetas kann hier auch mehr erforderlich sein. In die cremige Mischung 2 EL Zitronensaft einrühren, mit schwarzem Pfeffer (grob gemahlen) würzen.
Diese Mischung schmeckt auch am nächsten Tag noch prima auf´s Brot (z.B. unter einem gekochten Ei).

Luxus-Milchreis

Milchreis stand bisher auf meiner Hitliste ganz hinten. Da mein Sohnemann mich beschwatzt hat, habe ich mich mal wieder daran versucht ... und diese Variante schmeckt auch mir.

  • 1 l Milch
  • 125 g Milchreis
  • Schale von einer halben Zitrone
  • 1 Vanilleschote
  • etwas Salz
Milch zum Kochen bringen. Milchreis einrühren und Hitze mindern auf kleine Hitze. Zitronenschale und halbierte Vanilleschote hinzugeben. Ca. 25 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen und oft umrühren.
Fertig.
Mit ein wenig braunem Zucker bestreut, oder Kompott dazu, oder, oder, oder ...
Lecker.

Freitag, 23. Oktober 2009

Spaghetti mit Trüffel und Knoblauch

Nein, natürlich habe ich keine schwarzen oder weißen Trüffel bekommen. Eine unscheinbare 35 g Sommertrüffel (auf dem Markt in FFM-Bornheim für knapp 4 Euronen erworben) tut es auch. Selbstverständlich ist sie frisch nicht so geschmacksintensiv, aber ein bisschen Trüffelgeschmack am Ende des Sommers - das muss einfach sein.

  • 1 Packung Spaghetti
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 4 EL Olivenöl
  • Pfeffer
  • geriebener Parmesan
Spaghetti nach Packungsanweisung in Salzwasser kochen. Währenddessen das Öl in einem kleinen Topf ein wenig erwärmen (ein bisschen mehr als lauwarm und Trüffel hineinhobeln (das geht auch mit einem Sparschäler - gut auf die Finger aufpassen). Trüffel gute 5 Minuten ziehen lassen, herausnehmen und auf einem Teller beiseite stellen.
Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Knoblauch in feine Scheiben schneiden und in das heiße Öl geben (wer den Knoblauch nicht im Essen haben möchte, fischt ihn - sobald er glasig ist - heraus). Die abgeseihten Spaghetti hinzu und kurz anbraten. Mit Pfeffer (vorzugsweise schwarzen) würzen. Nun die Trüffelhobel unterrühren und kurz mit erhitzen. Fertig!
Auf den Teller mit ein bisschen Parmesan anrichten .... lecker.

Wirsing-Eintopf

Der Sommer ist rum, der Nebel will sich überhaupt nicht verziehen, was Warmes muss auf den Tisch.

  • 1 kleiner Kopf Wirsing
  • 1 halbe Gemüsezwiebel
  • 200 g geräucherter Bauchspeck
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 200 g Thüringer Mett (alternativ das Brät aus groben Bratwürstchen)
  • Kümmel, Salz, Pfeffer, Öl
Den Wirsing vierteln, Strunk großzügig entfernen und die Viertel in feine Streifen schneiden (ca. 1 cm breit). Gemüsezwiebel fein würfeln. Zwiebel bei mittlerer Hitze im Topf anschwitzen bis sie glasig sind. Dann einen halben TL Kümmel hinzugeben und kurz mitbraten. Gewürfelten Speck und ein wenig Pfeffer beigeben und weiter dünsten lassen. Wenn das dunkle Fleisch vom Speck heller wird, kommt der Wirsing hinzu. Alles zusammen dünsten, bis die Wirsingblätter ein wenig weich sind (ich fische dabei immer noch die Stücke heraus, wo der Blattstrunk zu dick ist).
Mit Brühe aufgießen und bei mittlerer Hitze 20 min köcheln lassen (zugedeckt). Öfter umrühren.
In der Zwischenzeit aus dem Mett Kügelchen formen (Durchmesser ca. 2 cm). Bei Bratwürstchen ist das noch einfacher, in dem man das Brät portionsweise rausdrückt.
Nach den 20 min die Kugeln auf dem Eintopf legen und warten, bis rundherum "ergraut" sind. Dann vorsichtig unterrühren und nochmal 5 min köcheln lassen.
Fertig ... herzhaft lecker ... Männeressen.

Sahneheringe

Man muss nicht alles selber machen - aber die Fertigprodukte so ganz alleine schmecken mir meist nicht so gut. Die billigen Sahneheringe z.B. sind leider immer sehr salzig. Aber mit ein paar Handgriffen total lecker.

  • 1 Packung Sahneheringe
  • 1 halbe Zwiebel
  • 1 halber Apfel
  • 1 halber Bund Dill
  • 1 halbe Packung Dosenmilch (ca. 150 ml)
  • Pfeffer
Sahneheringe in eine Schüssel geben. Dosenmilch (7,5%) unterrühren, damit sollte der penetrante Salzgeschmack erstmal nicht mehr so stark sein (keine Sorge der Dosenmilchgeschmack bleibt auch nicht).
Zwiebel sehr fein würfeln, Apfel schälen, entkernen, vierteln und in feine Scheiben schneiden, Dill abrupfen und fein hacken.
Alles in die Schüssel dazu und mit Pfeffer würzen. Vor dem Essen mehrfach umrühren und mindestens 10 Minuten ziehen lassen. Wir essen das traditionell mit Pellkartoffeln, die in dieser Zeit vor sich hin garen.
Guten Appetit!

Dienstag, 20. Oktober 2009

Hühnchen mit Rote-Beete-Salat

Ja, das hört sich abenteuerlich an. Seid froh, die letzten zwei Küchen-Experimente sind misslungen ... also essbar, aber schwer vermittelbar. Aber dieses Experiment hat mir ganz prima geschmeckt.

  • 1 Päckchen Rote Beete (gegart und geschält)
  • 100 g gewürfelter Speck
  • 1 Zwiebel
  • 400 g Hühnchenfilet
  • 100 g Feldsalat
  • 1 EL Butter
  • Salz, Pfeffer, Olivenöl, Butter, Aceto blanco
Rote Beete grob hobeln und ab in eine Schüssel. Speck in 1 EL Olivenöl anbraten bis die Außenseiten knusprig sind. Aus dem Öl mit einem Schaumlöffel nehmen und zu der Roten Beete hinein. Zwiebel sehr fein würfel und hinzugeben. 2 EL Olivenöl und 1 EL Aceto hinzu, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Hühnchen salzen und pfeffern. In das Öl 1 EL Butter geben und schmelzen lassen. Hühnchen hinein und braten.
Die Teller in der Zwischenzeit mit dem geputzten Feldsalat zur Hälfte bedecken. Darauf 4-5 EL Rote-Beete-Salat verteilen. Hühnchen dazu, fertig.

Ich finde das sehr lecker. Eigentlich was für die Sommerküche, aber da gibt es leider keine Rote Beete.